Strategisches Agenda Setting im Web 2.0

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In der klassischen PR ein etabliertes Instrument, ist Agenda Setting im Online Bereich noch immer eine Art Tabu-Thema. Jedem PR-Praktiker ist es zwar gegenwärtig, doch die meisten wagen es nicht, ein Wort darüber zu verlieren. Mit unter ist ein Grund die mangelnde Erfahrung und damit einhergehende Ungewissheit, wie sich ein Thema im Umfeld der Online-Medien zum einen erfolgreich platzieren lässt, zum anderen die Evaluation sich glaubhaft gestalten lässt. Letzten Endes gelingt es in vielen Fällen noch nicht einmal, dass den Kampagnenverantwortlichen bewußt wird, wie sie ein Thema in den Online-Medien platzieren konnten und was die Hauptfaktoren dafür waren.

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Gleiche Vorangehensweise, wie in der Klassik

Die Methode ist dabei in der Theorie die gleiche, wie in der etablierten klassischen PR. Zuerst gehört das Thema auf den (Redaktions-)Tisch. Dazu sind qualitativ gut recherchierte und erarbeitete Inhalte notwendig. Der beliebte Griff in die Phrasenkiste sollte auch im jungen Online-Bereich erspart bleiben.

Doch zum strategischen Web-Agenda Setting gehört nicht nur das Seeding von aufbereitetem Content an ausgewählten neuralgischen Punkten, wie YouTube oder Social Communities. Viel mehr ist es dabei entscheidend, durch die Qualität des Contents die kritische Masse zu erreichen, also die Mindestanzahl an Lesern und Nutzern ansprechen zu können, die für eine Weiterverbreitung notwendig sind.

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Themen verfolgen dank Influencer-Analyse

Der Verlauf von Diskursen im Social Web und die Entwicklung von Themen ist eine der Hauptanliegen bei der Influencer-Analyse. Jede Diskussion, jedes Thema, dass in kurzer Zeit an Bedeutung im digitalen Austausch gewinnt, wird in der Regel von nur drei bis vier relevanten Influencern angestoßen. Dabei sind es inzwischen nicht immer nur spezifische Themenblogs, die eine große Reichweite haben. Mittlerweile spielen auch Twitterer eine entscheidende Rolle, was eine Themenkarriere in Online-Medien betrifft.

Zu diesem Zweck hat medienwesen die Influencer-Analyse als laufendes Tool zur PR-Evaluierung eingeführt. Wenn man Themenverläufe im Web 2.0 verstehen möchte, funktioniert dies in der Regel nur durch ständige Beobachtung des kommunikativen Umfeldes. Wer welchen Einfluss in bestimmten Bereichen hat, lässt sich nur durch Erfahrung und passende Methodik feststellen. Wir verwenden aus diesem Grund einen ganzen Werkzeugkasten an unterschiedlichen Tools zur Web 2.0 und Social Media-Beobachtung.

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Weiterführende Links:

- Deutsches Web-Monitoring-Portal der FH Köln

- European Communications Monitor