Hamburg (ots) – Neun von zehn Deutschen suchen Infos künftig verstärkt im Netz. Mehr als 90 Prozent der Deutschen wollen das Internet in 2010 intensiver nutzen, um sich zu informieren. Der Printsektor verliert dagegen weiter an Bedeutung: Vier von zehn Bundesbürgern nehmen gedruckte Tageszeitungen künftig seltener zur Hand als noch in 2009. Von den Lesern, die eine Zeitung oder Zeitschrift abonnieren, spielt sogar jeder Dritte mit dem Gedanken, mindestens ein Abo zu kündigen. Die Verlage geraten deshalb zunehmend unter Druck. Pressestellen sind hingegen gefordert, die PR-Arbeit im Netz weiter auszubauen. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 750 Bundesbürgern.
Das Internet ist als Informationsquelle mehr gefragt als jemals zuvor – dafür Geld ausgeben will aber kaum jemand. Knapp 90 Prozent der Deutschen werden in 2010 nicht bereit sein, für Online-Inhalte zu bezahlen.
Pressestellen sollten die Möglichkeiten der Internetkommunikation für sich nutzen und mehr als klassische PR-Texte verschicken. Ein gutes Beispiel sind multimediale Pressemitteilungen: Sendefähige Audio- oder Videostatements können direkt von den Journalisten eingesetzt werden, um Internettexte anzureichern.